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Das gilt aktuell im Kanton Zürich

Gelingt es uns, das Coronavirus in Schach zu halten? Mit diesem Artikel behalten Sie die Übersicht über die Lage und die Regeln in Zürich.

Timo Grossenbacher, Alexander Müller, Florine Schönmann, Patrice Siegrist
Wird laufend aktualisiert
Im Kanton Zürich gab es in den letzten sieben Tagen 38'533 Neuinfektionen (+30,0 Prozent im Vergleich zur Vorwoche). Zum Vergleich: Schweizweit wachsen die bestätigten Fälle langsamer (+25,0 Prozent im Vergleich zur Vorwoche). Die 14-Tage-Inzidenz im Kanton beträgt somit 4418 Neuinfektionen auf 100'000 Einwohner (Gesamtschweiz: 4992).
Bisher vollständig geimpft sind im Kanton rund 70 von 100 Personen (Schweiz: 68 von 100), 42 haben einen Booster erhalten (Schweiz: 38 von 100).
Aktuell befinden sich 234 Personen in Spitalpflege, davon werden 50 künstlich beatmet. Seit dem Ausbruch des Coronavirus sind im Kanton 1658 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben.
Zuletzt aktualisiert am 26.1.2022, 12:45

Aktuell gelten folgende Regeln:

Der Bundesrat hat an der Medienkonferenz vom 19. Januar die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verlängert. Weiter verkürzt der Bundesrat per Ende Januar die Gültigkeit der Impf- und Genesenen-Zertifikate auf 270 Tage. Wichtig: Die Kantone können strengere Massnahmen beschliessen (siehe unten). Weiterhin gilt:

  • Weiterhin gilt verbreitet die 2G-Regel. Zugang zu Restaurants oder Geschäften haben nur geimpfte oder genesene Personen.
    • Ab 16 Jahren muss das Covid-Zertifikat vorgelegt und per Ausweisdokument kontrolliert werden.
      • Impf- und Genesenenzertifikate sind ab dem 31. Januar 2022 noch 270 Tage gültig, statt wie bisher 365. Damit bleibe das Schweizer Zertifikat in der EU weiterhin anerkannt, so der Bund. Analog sind die Genesenenzertifikate noch 270 Tage gültig.
    • Ins Innere von Restaurants, Kultur, Sport und Freizeitbetrieben, sowie zu Veranstaltungen drinnen haben nur noch geimpfte und genesene Personen Zugang.
      • Zusätzlich muss an diesen Orten eine Maske getragen und es darf nur im Sitzen konsumiert werden.
      • Wo weder Masken getragen werden noch eine Sitzpflicht möglich ist, wie in Clubs und Bars, oder bei Sport- und Kulturaktivitäten von Laien, gilt 2G+. Zutritt hat nur, wer geimpft oder genesen ist und zusätzlich ein negatives Testresultat vorweisen kann.
        • Personen, deren Impfung, Genesung oder Booster nicht länger als vier Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht ausgenommen.
      • Betriebe und Veranstaltungen, die der 2G-Regel unterstehen, können freiwillig 2G+ anwenden und damit auf die Masken- und die Sitzpflicht verzichten.
    • Private Treffen sind auf zehn Personen beschränkt, falls eine Person ab 16 Jahren dabei ist, die nicht geimpft oder genesen ist. Kinder werden in diesem Fall mitgezählt.
      • Sind alle Personen ab 16 Jahren geimpft oder genesen, gilt drinnen eine Obergrenze von 30 Personen. Draussen gilt weiterhin eine Obergrenze von 50 Personen.
    • Für Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen draussen gilt weiterhin die 3G-Regel.
    • Diese Einschränkungen und Massnahmen gelten provisorisch bis Ende März; der Bundesrat überprüfe laufend, ob die Massnahmen früher aufgehoben werden können, teilt dieser mit.
  • Der Bundesrat hat die Homeoffice-Pflicht beschlossen, die neu bis Ende Februar gilt.
    • Ist Homeoffice nicht möglich, gilt in Räumen, in denen mehr als eine Person ist, die Maskenpflicht.
    • Arbeitgeberinnen dürfen das Zertifikat von ihren Mitarbeitenden verlangen, sofern es dazu dient, angemessene Schutzmassnahmen festzulegen oder Testkonzepte umzusetzen.
  • In Sportanlagen müssen Kontaktdaten erhoben werden.
  • Im öffentlichen Verkehr und in Läden gilt weiterhin die Maskenpflicht.
  • Der Bundesrat schreibt die Maskenpflicht für SchülerInnen der Sekundarstufe II vor.
  • Für die Tertiärstufe sowie für bestimmte Bildungsangebote und Prüfungen gilt neu eine 3G-Pflicht; für Weiterbildungen gelten die normalen Veranstaltungsregeln.
  • Der Bundesrat hat beschlossen, die Kosten von gewissen Covid-19-Tests, die zu einem Zertifikat führen, zu übernehmen.
    • Bezahlt werden Antigen-Schnelltests und Speichel-PCR-Pooltests.
    • Nicht bezahlt werden Selbsttests sowie Einzel-PCR-Tests und Antikörpertests.
    • Weiterhin übernommen werden die Kosten von Einzel-PCR-Tests bei Personen mit Krankheitssymptomen, bei Kontaktpersonen und nach positiven Poolproben.
  • Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation.
    • Seit dem 13. Januar 2022 dauert die Isolation noch fünf Tage, statt zehn. Gleiches gilt für die Kontaktquarantäne.
    • Um die Isolation beenden zu können, muss eine Person weiterhin 48 Stunden ohne Symptome sein. Die Kantone können zudem Ausnahmen gewähren, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
  • Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, müssen seit dem 13. Januar noch fünf Tage in Quarantäne, in die sogenannte Kontaktquarantäne.
    • Der Bundesrat hat am 19. Januar beschlossen, die Kontaktquarantäne bis Ende Februar zu befristen.
    • Die Quarantäne ist auf Personen beschränkt, die mit einer positiv getesteten Person im selben Haushalt leben oder in ähnlicher Weise regelmässigen und engen Kontakt hatten.
    • Ausgenommen sind Personen, die ihre letzte Impfdosis vor weniger als vier Monaten erhalten haben oder vor weniger als vier Monaten genesen sind. Auch zur Kontaktquarantäne können die Kantone Ausnahmen gewähren, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
    • Bis zum Ende der Quarantäne muss die betroffene Person jedoch ausserhalb der eigenen Wohnung oder Unterkunft jederzeit eine Maske tragen und gegenüber anderen Personen 1.5 Meter Abstand einhalten.
    • Die Kontaktquarantäne entfällt bei Mitarbeitenden von Unternehmen, die über ein Testkonzept verfügen und der vor Ort tätigen Belegschaft mindestens einmal in der Woche Tests anbieten.
    • Die Kontaktquarantäne entfällt ebenfalls bei einem Nachweis, bereits an Covid-19 erkrankt gewesen oder vollständig geimpft zu sein.
    • Den Unterschied zwischen Isolation und Quarantäne beschreibt das BAG in den Anweisungen ganz unten in diesem Abschnitt.
  • Der Bundesrat hat die Einreisebestimmungen geändert:
    • Bei Einreisen in die Schweiz gilt ein grundsätzlich 3G-Regime.
      • Geimpfte und genesene Personen müssen vor der Einreise in die Schweiz keinen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest mehr vorweisen.
      • Nicht geimpfte und nicht gesesene Personen müssen weiterhin einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorweisen.
      • Auf die Pflicht eines zweiten Tests 4 bis 7 Tage nach der Einreise in die Schweiz wird verzichtet.
    • Das Passenger Locator Form (PLF) muss neu nur noch von Personen ausgefüllt werden, die mit dem Flugzeug oder Fernverkehrsbussen in die Schweiz reisen..
      • Ausgenommen sind Personen, die aus Grenzregionen in die Schweiz einreisen. Sie müssen kein Kontaktformular ausfüllen und keinen Test machen. Eine detaillierte Auflistung der Grenzregionen finden Sie hier.
    • Das BAG hat zu den teils komplexen Regeln bei der Einreise, beispielsweise zu Test- und Kontaktdatenerhebungspflicht, ein FAQ verfasst.
  • Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie werden explizit als Straftatbestände aufgeführt und können teilweise mit Ordnungsbussen bestraft werden.
    • Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken.
Zuletzt aktualisiert am 20.1.2022, 08:30

Im Kanton Zürich gilt seit dem 3. Januar eine Quarantänepflicht von 7 Tagen und nicht mehr von 10 Tagen. Geimpfte und Genesene sind von der Quarantäne befreit, wenn deren letzte Dosis beziehungsweise die Erkrankung nicht länger als vier Monate zurückliegt. Seit dem Schulstart am 3. Januar 2022 müssen im Kanton Zürich alle Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse bis und mit Mittel- und Berufsschulen im Unterricht wieder eine Maske tragen. Die Massnahme ist vorerst bis zum 27. Februar befristet.

Zuletzt aktualisiert am 20.1.2022, 11:30

Tägliche bestätigte Neuinfektionen in Zürich

Durchschnitt der letzten 7 Tage
25.1.20228.4.20212.7.202001,6503,3004,9506,600234

Alle Zahlen und Grafiken zur Schweiz und zum Ausland finden Sie in der laufend aktualisierten Übersicht.